Lehrabschlussfeier der Konditoren-Innung Konstanz-Oberschwaben-Bodensee 2017

    • Die berufliche Zukunft kann beginnen: 44 Absolventen der Abschlussprüfungen im Konditor-Handwerk erhielten bei der Lehrabschlussfeier der Konditoren-Innung Konstanz-Oberschwaben-Bodensee in der Bildungsakademie Singen ihren Gesellenbrief. | Bild: Christel Rossner

    Spezialisten für leckere Sachen: Junge Konditoren erhalten Gesellenbriefe und Preise

    Junge Konditoren erhalten in der Bildungsakademie Gesellenbriefe und Preise. Die Redner gehen differenziert auf die Berufschancen ein, vermitteln aber vor allem Zuversicht.

    Den ersten Schritt in ihre berufliche Zukunft haben 44 Auszubildende der Konditoren-Innung Konstanz-Oberschwaben-Bodensee getan: In einer Lehrabschlussfeier erhielten 42 Konditoren und zwei Konditorei-Verkäuferinnen in der Bildungsakademie Singen ihre Gesellenbriefe und Preise für besondere Leistungen.

    Stillstand ist Rückschritt und die Wichtigkeit von lebenslangem Lernen hoben die Redner besonders hervor. „Sie haben einen wichtigen Grundstein für die Zukunft gelegt, mit dieser Ausbildung stehen Ihnen sämtliche Wege offen“, sagte Sabine Schimmel von der Handwerkskammer Konstanz. Es lohne sich, schon jetzt in die Zukunft zu schauen, denn: „Die Lorbeeren von heute sind der Kompost von morgen.“ Schimmel sprach die Möglichkeiten an, aus der Bandbreite des Berufes einzelne Aspekte zu vertiefen, Erfahrungen im Ausland zu sammeln oder in die Industrie zu gehen. Sie bezeichnete das Handwerk als sicheren Arbeitgeber in vielen Krisen: „Vergessen Sie die Freiheit und Kreativität im Handwerksberuf nicht.“ Die wichtigste Aufstiegsmöglichkeit stelle der Meisterabschluss dar. Als Königsweg bezeichnete sie die Übernahme eines Betriebes, da viele einen Nachfolger suchen. Zudem biete der Meistertitel die Zugangsvoraussetzung für weitergehende Abschlüsse wie Betriebswirt des Handwerks oder die Möglichkeit, ohne das klassische Abitur zu studieren, um etwa einen Ingenieurabschluss anzustreben.

    Auch Landesinnungsmeister Klaus Vollmer riet den jungen Gesellen, die Möglichkeiten der Weiterbildung zu nutzen und an der fachlichen Qualifikation zu arbeiten. „Schauen Sie über den Tellerrand. Sie werden nicht nur in der Backstube, sondern auch im Management gebraucht“, riet der Landesinnungsmeister auf Basis seiner langjährigen Berufserfahrung.

    Für Karin Marxer von der Bildungsakademie haben die neuen Gesellen und Gesellinnen im Konditoren-Handwerk mit der Motivation für diesen Beruf schon die wichtigsten Zutaten mitgebracht. „Auch wenn Sie tagtäglich mit Leckereien zu tun haben, so ist der Berufsalltag nicht immer ein Zuckerschlecken“, verschwieg Marxer nicht, denn vom Experten hinter der Theke oder in der Backstube werde Einiges erwartet.

    Über 4000 junge Menschen entschieden sich jährlich für eine Ausbildung im Konditor-Handwerk und nahezu 700 für den Konditorei-Fachverkauf. Trotz leicht gesunkener Zahlen, steige die Zahl der Konditoren zur Meisterprüfung jährlich annähernd auf 270 Personen. „Seien Sie kreativ, entwickeln Sie ihre eigene Note und spüren Sie neue Trends auf“, gab Marxer den Gesellen mit auf den Weg. Genau diese Eigenschaften seien im Handwerk gefragt.

    Die neuen Gesellen:

    Den Gesellenbrief erhielten die Konditoren Tugba Calay, Julian Fechtig, Silvana Fink, Sandra Frank, Sarah Fürst, Tatjana Henker, Annette Hordt, Tim Lengsfeld, Madita Müller, Alicia Nofz, Fabian Oberle, Laura Rotter, Fida Rudigier, Lisa Schmidt, Jacqueline Schroff, Jennifer Sparacino, Lisa Waßmer, Samara Wieser, Franziska Albiez, Olga Hartwich, Annalena Knapp, Viktoria Schewtschenko, Emine Aydin, Daniela Bleck Föhl, Angelina Bolz, Mirjam Eser, Vanessa Glaser, Carina Höhnel, Corinna Hoffmann, Vanessa Kreusch, Lavinia Mangold, Marina Mayer, Elaine Reiß, Jacqueline Scholz, Nadine Schumacher, Désirée Szeremi, Vanessa Wieland, Susanne Ernst, Simon Friesenhagen, Tamara Gittinger, Fabienne Schmid und Jennifer Wenzler. Den Gesellenbrief im Beruf der Konditorei-Verkäuferin erhielten Martina Hägele und Anja Rohne.

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